Checkliste für Bootsausleihe

Eine Checkliste für die Bootsausleihe

 Als Gedächtnisstütze steht hier, was man beim Ausleihen der vereinseigenen Jollen beachten sollte - zum Ausdrucken, oder sogar zum Nachschauen mit mobilem Equipment.

Vorher:

  • Wettercheck (vorab auf muchoviento oder Windfinder)
  • Eintrag ins Jollenheft (Wer, Wann ...)
  • Persenning abnehmen und in der Hütte verstauen
  • Prüfen ob die Lenzventile geschlossen sind
  • Prüfen ob die Ablassschraube hinten zu ist
  • Pinne am Heck befestigen und sichern (Bändsel)
  • Groß- und Focksegel anschlagen und sichern, damit der Wind nicht die Segel aufbläht. Zum Test an Land kurz die Segel setzen.

Ausrüstung:

  • pro Person 1 Sicherheitsweste in der richtigen Größe (Anprobe), dabei auch prüfen, ob an der Weste nichts fehlt (z.B. Schnalle)
  • 2 Paddel
  • Box mit Pütz und Schwamm
  • Bootshaken
  • Sonnenschutz, Regenklamotten, ev. Getränke mitnehmen
  • Wenn es später wird, den Schlüssel für die Nepomukbrücke nicht vergessen

 

Losfahren:

  • Nach dem das Boot im Wasser ist, den Trailer verräumen
  • Im tiefen Wasser Schwert und Pinne fieren
  • Für die erste Brücke gibt es einen Knopf zum Öffnen vor der Brücke rechts
    (Achtung die Brücke schließt nicht von alleine), auf der anderen Seite gibt es eine Leine am Eck des Bootshauses (bei der Heimkehr linker Hand)
  • Wenn die zweite Brücke nicht vom Laden geöffnet wird, dann braucht man den Schlüssel. Das Schloß ist hinter dem Gebäude nach der Tankstelle, an der Seite zur Brücke hin.
  • Zum Segel setzen kann man am Besten am vorletzten Pfeiler rechts festmachen, an dem gibt es eine Leine
  • nach dem Segel setzen abdirken nicht vergessen.
  • zum Segel bergen wieder zuvor Großschot und Baumniederholer los und andirken.

 

Auf dem See:

  • Auf die Sturmwarnung achten!
    Vorwarnung: Ab Böen von 21 Knoten (Bft 6), langsamer Rundlauf, 40 Signale pro Min.
    → in Ufernähe bleiben, wer nicht sicher ist reinfahren!

    Sturmwarnung: Ab Böen von 34 Knoten (Bft 8), schneller Rundlauf, 90 Signale pro Min.
    → Gefahr! Ufer anlaufen! Nicht auslaufen! Wenn es nicht anders geht: Rechtzeitig Segel runter und ans Ufer paddeln, bei Percha ist das Wasser flach.
  • Abstand halten zum Badeufer, zur Werft, zu Schilfgürteln und zur Berufsschifffahrt
  • Ruderer und Elektrobootfahrer müssten zwar ausweichen, haben aber oft keine Ahnung von Wegerecht

 

Nachher:

  • Groß und Fock abschlagen und ordentlich verstauen: Dazu das Segel auf den Boden legen und zusammenfalten, in den Segelsack verstauen und wieder ins Regal legen
    Wegen der Segellatten kann man das Groß nur bedingt falten, es wird nicht ganz in den Segelsack passen.
    Achtung: Ein nasses Segel nicht verstauen sondern zum Trocknen in der Hütte aufhängen.

  • Pinne abmontieren und verstauen, Ausrüstungsgegenstände wieder an ihren Platz zurücklegen
  • Eventuell Wasser aus dem Boot lassen, dazu Ablassschraube öffnen und Boot kippen
  • Lenzventile öffnen
  • Bei der Persenning beachten, dass keine Mulden entstehen, in denen sich das Wasser sammeln kann.
  • Das Boot an seinen Platz stellen, nicht an einen anderen, da die Plätze alle vermietet sind.
  • Eintrag ins Logbuch (Boot / Hütte)
  • Bezahlen nicht vergessen
  • Kleinere Schäden möglichst selbst beheben, ansonsten eine Meldung an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  und/oder Vorstand.