Nahende Termine

01.01.2019 08:00:00 - 01.01.2019 17:00:00
Kein Seglerhock heute!

Der Seglerhock wird eine Woche nach hinten verschoben!Wegen Neujahr wird der Seglerhock um eine Woche nach hinten verschoben!

Sizilien – Törn 2014

Tagebuch einer Reise zu den Äolischen Inseln: 31.05.14 – 14.06.14

Die Äolischen Inseln – Eolie (Ital.) – auch Liparische Inseln genannt, liegen im N von Sizilien. Sie lassen uns durch ihr schroffes Gestein vulkanischen Ursprungs in die jüngste Erdgeschichte zurückblicken. Überall auf den Kegelstümpfen raucht es. Ein Highlight auf dieser Route ist natürlich der Vulkan Stromboli. Seine Auswürfe sind weithin sichtbar!

Nun unsere Reise der Reihe nach: Transfer und Flug nach Catania (Sizilien) waren problemlos dank routinierter Organisation von Fritz. Zeitraubend wie immer waren aber die Kontrollen und das Einchecken am Flughafen!

Das Schiff
Name Pontos
Typ Oceanis 43.2
LüA 12,64 m
Baujahr 2004
BüA 3,90 m
Tiefgang 1,70 m
Maschine 56 PS
Doppelkabinen 4
Wasser 560 l
Diesel 200 l
Agentur Il Gabbiano
Liegeplatz Portorosa (Sizilien)
38° 08´ N - 15° 06´ E
Die Crew der Pontos
Skipper Fritz Dettloff
Co-Skipper Hans Heinz
Crew Elisabeth Fitger
Heinrich Hasenfratz

Nach der Ankunft in Catania fahren wir angenehm mit einem Großtaxi quer durch die Insel Sizilien und treffen in Portorosa (Nordküste) gegen 1400 h ein. Es folgen Übernahme, Einweisung zu Handhabung und Ausrüstung des Schiffs, Rettungswesten und Lifelines individuell anpassen, Gepäck verstauen, Proviant bunkern. Jeder hat auf dieser 43 Fuß Yacht eine ganze Kabine für sich allein – welch ein Komfort!

Skipper Fritz teilt der Crew zum Zwecke klarer Zuständigkeiten immer wiederkehrende Funktionen zu, z.B. Elisabeth: Alle Ventile, Heinrich: Alle Luken, Hans: Logbuch. Wetterberichte erhalten wir in bewährter Form von „Wetterwelt" und „Sea Grib" (Fritz), UKW, Radiosender sowie durch Aushänge und Auskünfte in den Marinas. Die Navigation erfolgt überwiegend nach Skippers PC-Programm.

Sonntag, 01.06.14
Am vorgerückten Nachmittag fahren wir bei Sonne und Wolken, jedoch trocken, und mit moderatem Wind etwas „spazieren" in Richtung Tindari. Eigentlich wollten wir dort schwimmen; aber 23° Lufttemperatur sind uns nicht einladend genug. Abends legen wir wieder in Marina Portorosa an – es waren nur 9 sm.
Elisabeth kocht ein echt wohlschmeckendes vegetarisches Gericht aus Bohnen, Kartoffeln u.a. (auf besonderen Wunsch auch mit Schinken oder Wursteinlage...)! Anschließend sitzen wir bei Rotwein und Saft in der Pflicht noch beieinander.

Heinrich am RoarMontag, 02.06.14
Reiseziel heute: Marina Pignataro auf der Insel Lipari.
Doch zuerst wollen wir alle noch zum Duschen – 800 m entfernt, um mehrere Ecken herum! Auf dem Rückweg lief Hans in die entgegengesetzte Richtung und hatte bald keine Ahnung mehr, wo er ist. Aber in seiner kommunikativen Art findet er zuerst ein Auto, dann ein Motorboot - und wird uns schon nach ein paar Stunden an Bord zurückgeliefert. Es folgt ein ausgiebiges Frühstück, und schon heißt es Reise - Reise!
Um 1105 h werfen wir die Leinen los.
Ungewohnt: Die Bucht ist mit einer Kette abgesperrt. Um die Durchfahrt zu passieren, muss man sich mit einem „Kettenwart" verständigen, der sie mit einer Kurbel absenkt.

Draußen weht es aus Nordost 3–4 Bft. Heinrich, unser Regattasegler, steht am Ruder und scheucht trotz moderaten Windes die Crew herum: Unter Vollzeug wird das Schiff auf Geschwindigkeit getrimmt!

Um halb Fünf sind wir fest in Pignataro auf Lipari.
Die Insel wäre sicher eine Erkundung wert, ebenso Lipari Stadt mit Festung und Kathedrale. Aber uns ist der maritime Aspekt der Reise wichtiger. Da passen solche Ausflüge wenig ins Programm.

Neben uns liegt eine französische Yacht. Sie kommt aus Griechenland und will weiter nach Rom (Überführungstörn). Elisabeth genießt eine rege Unterhaltung dort an Bord, in fließendem Französisch, wie wir es von ihr schon kennen. Sie gewinnt bei den Franzosen soviel Sympathie, dass sie ihr 5 kg eines eigenhändig gefangenen Thunfischs schenken! Wouh! Drei Rezepte werden gleich mitgeliefert. Die Zubereitung am Abend gelingt ihr vorzüglich!

Interessante Duschen: Sie liegen hoch am Hang über der Marina in der Hotelanlage „a Pinata". Zu Fuß kaum erreichbar: Es gibt einen Lift neben der Straße vor der Marina hinauf zum Hotel. Die Aussicht von dort ist prima! Der Preis, der für die Brauserei zu zahlen ist, weniger.