Nahende Termine

27.10.2018 10:00:00 - 27.10.2018 17:00:00
Einwintern der Jollen

Am Samstag, den 27.10 werden wir die Jollen einwintern. Mit genug fleißigen Händen ist das ganze wie immer schnell vorbei.

06.11.2018 19:00:00 -
Seglerhock im ???

 

WeissbierDer Seglerhock ist ... ???

Das Gasthaus Laim hat leider zu gemacht, deswegen brauchen wir eine neue Location!

Wenn es was gibt, was besprochen werden sollte stellt das Thema bitte kurz im Forum vor. Weil das im geschlossenen, nur für Mitglieder sichtbaren Bereich steht muss man sich dazu aber erst anmelden.

SGM-Frühjahrstörn 2011 - Korfu

Korfu, ionische Inseln und ambrakischer Golf21.05. bis 04.06.2011

1. Tag - Anreise

Um 17:00 Uhr hatten wir als Treffpunkt am MUC Airport, Zentralbereich verabredet.
Als ich kurz vor 17:00 Uhr dort ankam waren alle Anderen bereits da.

Die Anderen, das waren Fritz Dettloff (der Skipper), Sepp Okorn und Jürgen Ender.

Der Flieger sollte um 18:35 Uhr starten. Die Abfertigungsschalter waren kurz nach unserem Treffen geöffnet worden, so dass wir unser Gepäck schon abgeben und einchecken konnten. Ich glaub´ wir waren sogar die Allerersten. Die vorsorglich zugebuchten 10 kg Mehrgepäck haben sich als richtige Aktion erwiesen denn unser Crew-Gesamtgepäck kam auf 91,8 kg − also gut 10 kg mehr als wir ohne hätten haben dürfen. Dadurch lief das Einchecken flott und ohne irgend welches Palaver ab.
In der Vergangenheit gab es diesbezüglich öfter Probleme, die viel Lauferei und was vor allem einen erheblichen Eingriff in die Bordkasse zur Folge hatten.

Meine Empfehlung deshalb, vorheriges Zubuchen wenn schon die Möglichkeit besteht, das ist wesentlich billiger als nachzuentrichten, das kann dann schon mal auf 10 € pro kg Übergepäck, also bei 10 kg auf 100 € kommen.

Unser Boot:
Typ Dufour / Gib Sea 43
Name Armonia ("Harmonie")
LüA 12,82 m
BüA 4,19 m
Tiefg. 1,9 m
Motor Volvo (56 PS)

Durch die einstündige Zeitverschiebung kamen wir um 21:40 Uhr Ortszeit am Airport in Korfu an, mussten dann noch geraume Zeit auf unser Gepäck warten, so dass wir dann nach einer fast abenteuerlichen Taxifahrt (das gesamte Gepäck plus 5 Personen in einem Taxi) zur Gouvia-Marina und der Suche nach dem Charterservice letztlich erst um ca. 22:30 Uhr aufs Boot kamen.
Zuerst musste aber unser Durst gestillt werden was wir in einem noch geöffneten Cafe in der Marina mit einigen kleinen Bieren erst mal taten. Zu Essen bekamen wir in diesem Cafe wegen der späten Stunde leider nichts mehr.
Die gesamte Crew war derart ausgehungert, dass schon allein von Sepp´s Magenknurren eine verbale Verständigung untereinander kaum mehr sinnvoll schien. Deshalb besannen wir uns auf die mitgebrachten Vorräte (Pfisterbrot, Wurst und Käse) die wir mit einigen im Cafe teuer erworbenen Getränken zu uns nahmen.
Als Digestiv stiftete Jürgen einen hervorragenden Marillenbrand, den er von zuhause mitgebracht hatte, der sich aber leider als „wenig haltbar“ erwies.
Es war ein langer Tag, so dass wir alle sehr bald die nötige Bettschwere erreicht hatten.

Die Crew: Harri, Fritz, Sepp und Jürgen2. Tag - Übernahme, Auslaufen

Mit dem Mitarbeiter (Nikos) vom Charterservice war am Vorabend für den Sonntag um 09:30-10.00 Uhr die formale Bootsübergabe vereinbart also war „frühes“ Aufstehen angesagt. Zumal wir auch bezüglich eines üppigen Frühstücks noch nicht eingerichtet waren hieß es erst mal ins Cafe vom Vorabend, schon um wie versprochen das Leergut zurückbringen, Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen. Die Auswahl war zwar etwas dürftig, war wohl der Tageszeit und dem Sonntag geschuldet. Es gab lediglich Schinken-Käse-Toast, Kaffee und jeweils ein Glas Wasser. Besser als Nichts!
Während Fritz und ich noch fertig frühstückten machten sich Jürgen und Sepp bereits auf den Weg den Großeinkauf für die nächsten Tage zu erledigen.
Zum vereinbarten Zeitpunkt waren Fritz und ich am Boot zur Bootsübergabe, auch die Mitarbeiter vom Charterservice waren pünktlich zur Stelle.
Das Schiff (ca. 8-9 Jahre alt), Segel, Schoten und Leinen sowie die übrige Ausrüstung erwiesen sich in einem sehr guten Zustand.

Unser Boot, die Armonia (Harmonie)Der Übergabe-Check zog sich dennoch auf ca. 2 Stunden hin, allein schon deshalb weil eine Unmenge an Papierkram, wie in Griechenland oft üblich, zu bewältigen war.
Bemerkenswert ist, dass neben Bettlaken, Kopfkissen, Wolldecken auch Geschirrtücher und sogar große Frottee-Badetücher in ausreichender Zahl vorhanden waren. Was ich auf früheren Törns so noch nicht erlebt hatte.

Zwischenzeitlich kamen Sepp und Jürgen vom Einkaufen zurück.
Kommando: Alle Mann ran, eine Kette bilden und Verstauen!
Es schien als ob wir nun Vorräte für die nächsten 4 bis 6 Wochen an Bord zu verstauen hätten.
Um 12:50 waren wir dann endlich soweit und es hieß: „Motor an und Leinen los“. Ziel war Syvota auf dem Festland bzw. Mourtos, die Insel davor. Das Wetter: 25°C, leicht bedeckt, kein Wind.

 

Klar zum Auslaufen!Nachdem wir den betonnten Bereich der Gouvia-Bucht passiert hatten ging es an der Festung von Kerkyra vorbei in östlicher Richtung dem griechischen Festland zu.
Der Himmel machte, während wir die Motorbooteigenschaften unseres Schiffes ausprobierten, immer mehr zu und es wurde immer diesiger, an Segeln war nicht zu denken.
Die vom Charterservice als optimal angegebenen 2000 Umdrehungen des Motors machte unseres Erachtens zu viel Vibration im Schiff die wir als unangenehm empfanden, so dass wir eine uns angenehmere Drehzahl suchten und fanden. Bei 1750 bis 1800 Umdrehungen konnten wir, ohne wesentliche Geschwindigkeitseinbußen, weit ruhiger dahintuckern.
Nach gut 5 Stunden war dann unser Ziel im Dunst auch schon mehr oder minder auszumachen.
Alternativ standen eine kleine fast fertige Marina, eine Kaimauer vor den Lokalen des Ortes Syvota oder eine geschützte Bucht auf Mourtos zur Auswahl.
Der Hafen von MourtosNach einer kurzen Hafenrundfahrt entschieden wir uns für die Marina obwohl sie bis auf einen einzigen Platz schon von einer „NEILLSON-Flottille“ besetzt war. Sepp fuhr das Anlegemanöver und um 17:30 Uhr waren wir fest an Mooring und Heckleinen. Die südliche Seite der Marina ist nur für kleinere Schiffe ausgelegt (etwa 10 m) so dass wir die Mooringleine an der Mittelklampe belegen mussten.
Abends gingen wir in den Ort um zu Speisen. Die gesamte Uferpromenade ein Lokal am anderen (siehe Foto) da war es nicht ganz leicht sich für eines zu entscheiden.
Wir entschieden uns für eines letzten in der Reihe der Lokale an der Promenade. Haben gut zu Abend gegessen mit Vorspeise und „Trallala“.
Dann zurück aufs Schiff und nach einem Absacker stellte sich dann allmählich die entsprechende Bettschwere ein. Es war auch heute wieder ein langer und ereignisreicher Tag.